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Man könnte sicherlich viele Gründe und Ausreden für die erste und einzige Saison-Niederlage finden… z.B. durch das gemeinsame Frühstück in Oberg waren die Mägen einfach zu voll; alle waren mit den Gedanken schon beim wichtigeren Spiel des Tages (Eintracht gegen 96) oder einfach „wir sind dann wohl doch das Bayern-München der Bezirksliga“.

Sascha wies bei der Begrüßung dann auch direkt darauf hin, dass es sich für uns um das unwichtigste Spiel der Saison handelt und wir daher Fabian auch direkt aus der Mannschaft „rotiert“ haben. Stattdessen war Jan wieder am Start, der sich direkt den neuen Spitznamen „Mitchell Weiser“ einfing (bezogen auf den Bayern-Profi der auch nur bei unwichtigen Spielen, siehe Niederlage in Augsburg, zum Einsatz kommt).

Die Concordia hatte vor der Partie – und durch den Sieg über uns auch danach – noch theoretische Chancen auf den zweiten Tabellenplatz. Sie müssen hoffen, dass Acosta sich noch eine Niederlage einfängt.

In den neuen Meistershirts starteten wir mit einer neuen Doppelvariante: Asche und Sascha wie gewohnt als Doppel 1 (3:1 Sieg gegen Böhmer/Poth), Jani und Benni als Doppel 2 (beim 0:3 chancenlos gegen Seefried/Pries) und Uli/Marvin als Killer-Doppel 3 (3:1 über Schulz/Lies). Nach dem guten Start folgten zwei unglückliche Fünfsatzniederlagen von Uli und Jan, die uns zum ersten Mal ins Hintertreffen brachten. Benni (nach einer Energieleistung mit 3:2 gegen Pries) und Sascha (3:1 gegen Schulz brachten uns wieder nach vorne. Marvin zog ebenfalls im Entscheidungssatz den Kürzeren gegen Poth und Asche kam gegen den Materialspieler Lies nicht zu seinem gefürchteten Block-Spiel (1:3).

Was dann folgte war das verrückteste Match das der Autor dieses Berichtes jemals gesehen hat. Der (knapp) 2-Meter Mann Thomas Böhmer spielte in den ersten zwei Sätzen gegen Uli Tischtennis vom anderen Stern. „Es war egal wo ich ihm die Bälle hingespielt habe, er hat mir alle mit großem Tempo auf den Tisch geprügelt“ sagte unsere Nummer eins nach dem Match. Bis zum Stand von 0:2 nach Sätzen und 3:6 sah alles nach dem sechsten Concordia-Punkt aus. Doch dann zündete plötzlich der „Meier-Turbo“ durch. Uli machte 21 (!!!) Punkte in Folge… er holte sich noch Satz 3 mit 11:6, den Vierten mit 11:0 und gewährte seinem Gegner erste beim Stand von 2:0 im Fünften wieder einen Punktgewinn. Doch Böhmer kam nicht noch mal zurück und so gewann unser Bayer diese irre Partie mit 11:6. Jan zeigte phasenweise schon wieder seine alte gewohnte Form und fand in den entscheidenden Momenten gegen Seefried auch wieder sein Gefühl für seine Vorhand-Granate wieder. Der Fünfsatzsieg brachte uns mit 6:5 in Front.

Sascha fehlte gegen Pries in den entscheidenden Momenten die nötige Konzentration und Anspannung. „Bei der 2:1 Satz- und 7:3 Punkteführung bin ich gedanklich schon wieder auf der Bank und verspiele es noch unnötiger Weise“ sagte der Kapitän nach seiner 2:3 Niederlage gegen den Linkshänder und war schon etwas angefressen, dass er im letzten Saisonspiel doch noch die erste Pleite in der Mitte hinnehmen musste. Benni zeigte sich dagegen in meisterlicher Form und war nach seinem 11:9 Fünfsatzsieg überglücklich, seinen Angstgegner Schulz das erste Mal bezwungen zu haben.

Was folgte waren zwei weitere Fünfsatzniederlagen… Asche führte bereits mit 2:0 gegen Poth, ehe bei ihm die nötige Sicherheit und vor allem auch die Konzentration flöten ging. „Ich hatte nie wirklich das Gefühl, dass ich so richtig vom Kopf im Match bin“ sagte er in der Folge. Marvin führte mit 2:1 Sätzen gegen Lies, fand dann aber kein Mittel mehr gegen das Noppen-Blockspiel seines Gegners. So kam es zum ersten Abschlussdoppel in dieser Saison. Asche und Sascha schafften es leider nicht ihre Bestform und vor allem die nötige Anspannung zu finden und unterlagen Seefried/Pries mit 1:3.

„Wir hätten die Saison gerne ohne Punktverlust beendet“ stellte Sascha fest „aber heute hat uns in den fünften Sätzen (6 Spiele gingen im 5. Satz verloren) vielleicht auch die letzte Motivation gefehlt“.

Jetzt können wir uns voll und ganz auf den Kreispokal am 11.04. zu Hause gegen Stederdorf konzentrieren.