Anmeldung

Redakteure

Neuste Kommentare

Suchen

Besucher TTC

Heute 0

Gestern 36

Woche 208

Monat 1192

Insgesamt 68627

Es war eine Frage der Nerven: Imposante 4:35 Stunden duellierten sich die Tischtennis-Landesligisten Berkum und Vechelde im Kellerduell. Beim Stand von 7:7 hatten die gastgebenden Arminen den so wichtigen Derby-Sieg bereits zum Greifen nahe, führten sie in den letzten beiden Partien doch schon mit 2:0 nach Sätzen. Doch erst schaffte Berkums Lukas Duda eine furiose Aufholjagd und dann auch noch das TTC-Schlussdoppel. 9:7-Nervensieg auf der Zielgeraden!„Das war der Hammer. Dafür spielt man Tischtennis", bilanzierte Berkums „Mister Fünfsatz" Lukas Duda. Kapitän Sascha Henke pflichtete ihm bei: „Das war Adrenalin pur!" Und Vecheldes Spitzenspieler Josef Rempe bedauerte: „Die Chancen zum Sieg waren da. Leider haben wir von sechs Fünfsatz-Spielen nur eines gewonnen." Eine positive Seite habe das Derby aber gehabt: „Es war ein packendes und hochklassiges Derby mit Ball-Rallyes auf hohem Niveau. Kein Zuschauer dürfte bereut haben, dass er vorbeigeschaut hat."

 Arminia Vechelde – TTC Berkum 7:9 (34:30). In diesem Abstiegskampf-Derby knisterte es gewaltig: „Die Atmosphäre war schon sehr hitzig", schilderte Berkums Nummer sechs Lukas Duda. Beide Teams benötigten schließlich dringend Punkte für den Klassenerhalt. Und die sammelten vor rund 50 Fans zunächst die Vechelder, die fast alle drei Doppel gewonnen hätten. Doch Berkums Spitzendoppel mit Sascha Henke und Jens Obst schaffte gegen Josef Rempe und Mirko Quoll nach 1:2-Satzrückstand noch die Wende. „Das war ganz wichtig, ein 0:3 nach den Doppeln wäre nicht mehr aufzuholen gewesen", war sich Duda sicher. Danach kam Aufsteiger TTC besser in Fahrt. Kapitän Henke feierte nicht nur seinen 37. Geburtstag, sondern auch zwei Einzelsiege. „Sascha war gut drauf, er hat sich super bewegt", lobte Teamkollege Duda. Beim 3:1 gegen Klaus Kotke raubte Henke seinem Gegner mit wirkungsvollen Rückhand-Aufschlägen den Nerv. Beim 3:2 im Duell der Spitzenspieler lieferte er sich mit Vecheldes Rempe hochklassige Topspin-Duelle. Jan Fichtner spielt zwar Fußball für Arminia, doch Tischtennis für den TTC – und da verteilte er keine Geschenke an seinen anderen Klub und blieb ebenfalls ungeschlagen im Einzel. Als „Mister Fünfsatz" hatte Berkums Lukas Duda am Ende großen Anteil am 9:7-Zittererfolg seines Teams. Zunächst stoppte er seine Negativserie gegen Thomas Schiffner. Nach 0:1-Satz-Rückstand wehrte er im zweiten Durchgang einen Satzball ab. „Danach habe ich meine Lockerheit gefunden, das war ein Schlüsselspiel für unseren Sieg", kommentierte Duda den 3:2-Krimi. Arminia-Youngster Thore Richter war am Ende Vecheldes Pechvogel. Gegen Lukas Duda verlor er nach 2:0-Satzführung noch, vergab dabei im vierten Satz sogar einen Matchball. Doch Lukas Duda biss sich nach seinem Aufschlagfehler zum 9:10 noch zum 12:10 und gewann auch Durchgang fünf. „Schade, denn Thore hat sein bestes Spiel für uns abgeliefert", lobte Teamkollege Rempe, der sich nicht daran erinnern konnte, schon einmal ein Spiel nach Sätzen deutlich gewonnen und am Ende doch verloren zu haben.

 Spiele: Klaus Kotke/Thore Richter – Jan Fichtner/Lukas Duda 3:0, Josef Rempe/Mirko Quoll – Sascha Henke/Jens Obst 2:3, Rainer Lindigkeit/Thomas Schiffner – Benjamin Weiß/Fabian Spatz 3:0, Rempe – Obst 1:3, Kotke – Henke 1:3, Lindigkeit – Weiß 3:1, Quoll – Fichtner 1:3, Schiffner – Duda 2:3, Richter – Spatz 3:0, Rempe – Henke 2:3, Kotke – Obst 3:0, Lindigkeit – Fichtner 0:3, Quoll – Weiß 3:0, Schiffner – Spatz 3:2, Richter – Duda 2:3, Kotke/Richter – Henke/Obst 2:3.

 

Unser Landesliga-Sechs reist am Sonntag, 12Uhr nach Vechelde, wo es heißt die ersten zwei Punkte der Rückrunde einzufahren. Für beide Mannschaften ist es ein "Sechs-Punkte-Spiel", denn die Arminia steht mit vier Punkten am Tabellenende und wird sich mit einer Niederlage wohl langsam mit dem Abstieg in die Bezirksoberliga abfinden müssen.

"Wir gehen aber nicht davon aus, dass es wieder so deutlich wird wie im Hinspiel. In Vechelde erwartet uns ein Hexenkessel und deshalb appellieren wir an unsere Fans, dass sie doch bitte zahlreich erscheinen. Wir wollen die Vechelder Sporthalle in unsere Berkumer Disco verwandeln", hat Kapitän Sascha Respekt vor dem Kontrahenten und hofft auf reichlich Unterstützung. Unser  Mannschaftsführer wünscht sich einen Auswärtssieg zum Klassenerhalt, aber auch zum Geburtstag, denn am Sonntag feiert Sascha seinen 37.

Heute Abend wird unsere Erste noch selbst als Antreiber fungieren. "Erst trainieren wir zusammen und fahren dann nach Stederdorf um unsere zweite Mannschaft im Spitzenspiel zu unterstützen", so unsere Nummer 2 Jens.

Es steht also ein wichtiges Wochenende für den TTC an. In beiden Sporthallen hoffen wir auf etliche Berkumer-Ultras!

Freundschaftsspiel in Rosenthal

Am Freitag, den 8. Januar 2016 um 18:00 Uhr gibt es ein Freundschaftspiel unserer 1. Herren gegen Bledeln 2, die in der Landesliga Hannover aufschlagen. Daher kann an dem Freitag nur bedingt trainiert werden.

Für Speis und Trank wird gesorgt. 

Benjamin Weiß meldet sich zurück

Tischtennis Landesliga: Knappe Niederlage am Ende der Hinrunde

 
Trotz einem 7:9 bei der Reserve des SSV Neuhaus im letzten Hinrundenspiel waren  die Köpfe der Berkumer oben, denn mit einer 7:11 Bilanz hatte vor der Saison niemand gerechnet. Außerdem belohnte sich der sonst glücklos agierende Benjamin Weiß für seine Leistungssteigerung in den letzten Spielen und blieb am letzten Sonntag ohne Niederlage. In Neuhaus waren diesmal die Leistungen im oberen Paarkreuz entscheidend, wo Jens Obst und Sascha Henke sieglos blieben.
 
SSV Neuhaus II – TTC Berkum 9:7 (34:31).
 
Die Gastgeber standen vor der Partie auf dem letzten Tabellenplatz, trotzdem wusste die Mannschaft um Kapitän Sascha Henke, dass das Spiel kein Selbstläufer wird. 
 
Henke wurde einen Tag vorher noch vom Physiotherapeuten Julius Lebuser, der das Team betreut, an seinem verletzten Fuß kräftig getaped, sodass er zumindest im Einzel wieder eingesetzt werden konnte. Im Doppel ersetzte ihn Jens Aschemann, die Nummer Eins der zweiten Mannschaft. „Es war von Beginn an ein sehr zähes Spiel, da die Bedingungen in Neuhaus uns ein wenig zu schaffen machten. Die Platten dort sind sehr langsam und die Bälle springen teilweise gar nicht ab“, berichtete Mannschaftsführer Sascha Henke.
 
Am meisten beeinflusst von diesen Umständen war Jens Obst, der nach einer 2:1 Führung seines Teams nach den Doppeln, schon in seinem ersten Einzel überhaupt nicht ins Spiel fand und gegen Alexsey Arunov überraschend deutlich mit 0:3 Sätzen das Nachsehen hatte. Nachdem Sascha Henke und Jan Fichtner ihre Partien im fünften Satz verloren, gerieten die Gäste mit 2:4 in Rückstand. Danach folgte die Partie von Benjamin Weiß gegen Enrico Hentschel. 
 
„Es war ein hartumkämpftes Spiel, was besonders das 20:22 im vierten Satz zeigt. Benni ist aber ruhig geblieben und hat an sich geglaubt. Im Entscheidungssatz hatte Enrico ihm auch nichts mehr entgegenzusetzen“, freute sich Mannschaftskollege Lukas Duda über den langersehnten zweiten Einzelsieg eines Teampartners. Bis zum 7:4 für die Hausherren konnte nur Duda gegen Masloch mit 3:0 überzeugen ehe Benjamin Weiß seinem ersten Einzel noch einen drauf setzen konnte. „Gegen Marcel Kaufmann hat Benni dann so gespielt, wie wir es eigentlich von ihm kennen. Auf starke Aufschläge folgte dann immer meistens ein erfolgreicher Angriffsball. Jetzt ist der Knoten bei ihm geplatzt und in der Rückrunde werden wir sicherlich einen anderen Benjamin Weiß sehen als in der Hinrunde“, lobte Duda das Auftreten von Berkums Nummer Drei.
 
Jan Fichtner konnte danach mit einem Fünfsatzsieg gegen Hentschel die Berkumer auf 6:7 heranbringen. Im unteren Paarkreuz gab es dann eine Niederlage von Lukas Duda gegen den an diesem Tag überragenden Waldemar Kurganski und einen Sieg von Fabian Spatz gegen Dennis Masloch. Somit konnten im Abschlussdoppel Berkums Obst/Aschemann mit einem Sieg maximal ein 8:8 für den TTC rausholen.
 
„Leider mussten sich die beiden mit 1:3 geschlagen geben, was vor allem an den starken Aufschlägen vom Gegner Kohl lag. Wir müssen aber nicht enttäuscht sein, da wir auf einem Nichtabstiegsplatz überwintern werden und das hat uns vor der Saison keiner zugetraut, außer wir selbst. Im neuen Jahr wollen wir diese Leistung wiederholen, um am Ende der Saison hoffentlich erneut über dem Strich zu stehen“, war Berkums Lukas Duda zufrieden und wagte schon einen Ausblick auf die Rückrunde.
 
Spiele: Kohl/Kaufmann – Weiß/Spatz 1:3, Arunov/Masloch – Obst/Aschemann 0:3 
Fichtner/Duda, Arunov – Obst 3:0, Kohl – Henke 3:2, Kaufmann – Fichtner 3:2, 
Hentschel – Weiß 2:3, Kurganski – Spatz 3:2, Masloch – Duda 0:3, Arunov – Henke 
3:0, Kohl – Obst 3:2, Kaufmann – Weiß 0:3, Hentschel – Fichtner 2:3, Kurganski – 
Duda 3:1, Masloch – Spatz 2:3, Obst/Aschemann – Kohl/Kaufmann 3:1. ld

Verletzungspech: Sascha Henke reißt sich das Außenband

Tischtennis Landesliga: TTC Berkum unterliegt in eigener Halle dem SV Jembke mit 1:9 / Nur Jan Fichtner holt einen Punkt

Heftige Klatsche: Tischtennis-Landesligist TTC Berkum unterlag in eigener Halle dem SV Jembke mit 1:9. Schwerer aber als die Niederlage wog die Verletzung von Spitzenspieler Sascha Henke, der gleich im Anfangsdoppel mit dem linken Fuß umknickte und sich das Außenband riss. „Der Schock bei der Mannschaft saß tief, so dass kaum ein Spieler zu seiner Normalform gefunden hat“, erklärte TTC-Akteur Lukas Duda.

TTC Berkum – SV Jembke 1:9 (10:27). Da die Gäste mit einer weißen Weste anreisten und zu den Topfavoriten gehören, „wussten wir schon vorher, dass es sehr schwer wird“, sagte TTC-KapitänSascha Henke, der eine tragische Rolle spielen sollte. Denn gleich im Anfangsdoppel, dass er neben Jens Obst bestritt, knickte er im fünften Satz beim Stand von 9:9 so stark um, dass er nicht mehr weiterspielen konnte. „Es wäre wahrscheinlich unser Matchball gegen die Schieß-Brüder gewesen, aber den Schmetterball konnte ich nicht mehr verwerten. Den letzten Ball mussten wir dann quasi abschenken, da ich nicht mehr stehen konnte“, erläuterte Henke

Von dieser Situation konnte sich der TTC nicht mehr so richtig erholen, so dass nur Jan Fichtner überzeugte. Berkums Nummer 4 besiegte überraschenderweise seinen früheren Teamkollegen Fabian Bretschneider mit 3:0. „Mit Breti habe ich früher in Hattorf zusammengespielt und hatte gegen ihn nie eine große Chance. Vielleicht hat er mich auch unterschätzt“, erklärte Fichtner. Sein gewonnenes Einzel sollte jedoch das einzige Erfolgserlebnis für die Berkumer bleiben. 

Am Montag bekam Henke dann die Diagnose vom Arzt mitgeteilt: Außenbandriss. „Das ist sehr bitter, da wir an den nächsten beiden Wochenenden zwei wichtige Spiele gegen direkte Abstiegskonkurrenten haben. Sascha soll aber an seine Gesundheit denken und nichts überstürzen. Außerdem haben wir Vertrauen in unsere Spieler der zweiten Herren, die dann zum Einsatz kommen würden. Wir wünschen Sascha auf jeden Fall eine gute Genesung“, sagte Jan Fichtner.

Die Spiele: Henke/Obst - Schieß, Christian/Schieß, Noah 2:3 Weiß/Spatz - Schroeder/Bretschneider 0:3, Fichtner/Duda - Plinta/Weichel 2:3, Henke - Schieß, Christian 0:3, Obst - Schroeder 2:3, Weiß - Plinta 0:3, Fichtner - Bretschneider 3:0, Duda - Schieß, Noah 0:3, Spatz - Weichel 1:3, Henke - Schroeder 0:3. ld